Aktuelles

Appell an Abgeordnete des Bundestages

Am morgigen Freitag, den 13. Mai 2016 soll der Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Einstufung von Algerien, Marokko und Tunesien als asylrechtlich sichere Herkunftsstaaten abschließend im Bundestag beraten und abgestimmt werden.
Mitglieder der Initiative „Willkommen in der Moselstraße“ haben Abgeordnete des Bundestages angeschrieben und diese aufgefordert, dem Gesetz ihre Zustimmung zu versagen.
Den Brief finden Sie hier abgedruckt: Weiterlesen

#JetztErstRecht!

Kölner Willkommensinitiativen nehmen Stellung
Wir sind fassungslos und erschrocken über die sexuellen Attacken auf Frauen und die Raubüberfälle in der Silvesternacht. Wir sind wütend, wie diese Ereignisse (und damit auch die Opfer) benutzt werden, um rassistische Haltungen und Übergriffe salonfähig zu machen. Wie es zu diesen schrecklichen Ereignissen kam, ist noch nicht geklärt. Ob sie zu vermeiden gewesen wären, werden wir wahrscheinlich nie erfahren. Als Gesellschaft sollten wir aus ihnen lernen. In unserer Arbeit mit geflüchteten Menschen haben wir gelernt Unterschiede wahrzunehmen. Unterschiede, die beleben und bereichern, aber manchmal auch Unterschiede, die verstören. Die Welt ist nicht schwarz-weiß. Diejenigen, die neu zu uns kommen sind Menschen wie wir. Menschen, die aus größter Not zu uns kommen benötigen unseren Schutz. Sicher gibt es auch Menschen, die sich die Not und unsere Hilfsbereitschaft zu Nutze machen wollen, zum Schaden anderer. In unserem Engagement darf uns das nicht behindern. Weiterlesen

Zur Sache: Was jetzt?

„Willkommen – was jetzt?“ So waren die beiden WDR-Fernsehdokumentationen überschrieben, die im vergangenen Jahr in Brück und Neubrück entstanden sind und in diesem Jahr fortgesetzt werden. Sie haben den Alltag der Flüchtlinge beschrieben – zwischen ihrer Ankunft und dem oft zermürbendem Warten auf eine Perspektive bei uns. Sie haben die Arbeit unserer Initiative mit ihren Erfolgen und Enttäuschungen porträtiert und auch einen Blick darauf geworfen, wie sich die beiden Stadtteile und ihre BewohnerInnen verändern durch die Erfahrungen mit der wachsenden Zahl von Zuwanderern aus fremden Kulturen. Weiterlesen

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